Heute durfte ich wieder ein Altenheim visitieren.

Es sind Begegnungen, die mich jedes Mal tief berühren. Ältere Menschen, die sich oft wie kleine Kinder freuen, wenn ein Arzt das Zimmer betritt. Dabei geht es nicht immer nur um Krankheiten oder Medikamente. Manchmal reicht schon eine einfache Frage:

„Wie geht es Ihnen heute?“„Was gab es Leckeres zu essen?“

Diese kleinen Gespräche schenken Nähe, Aufmerksamkeit und Würde.

Neben den körperlichen Untersuchungen streichle ich manchmal mit dem Handrücken sanft ihre Wangen — und bekomme dafür ein Lächeln zurück, das so viel Liebe, Dankbarkeit und Wärme in sich trägt. Ein Lächeln, das man nie vergisst.

Ich bin außerordentlich dankbar für alle Kolleginnen und Kollegen in der Altenpflege, besonders in den ländlichen Regionen. Fernab vom Großstadtleben kümmern sie sich tagtäglich mit großer Hingabe um unsere älteren Mitmenschen. Mit ihrer Arbeit haben sie unsere Gesellschaft aufgebaut und bereichert — von allem, was wir heute haben, profitieren wir.

Umso schöner ist der Gedanke, ihnen heute etwas zurückgeben zu dürfen.

Mein herzlicher Dank gilt auch meinem wunderbaren MFA-Team sowie meinen ärztlichen Kolleginnen und Kollegen für die großartige Zusammenarbeit. Nur gemeinsam können wir dieser Verantwortung gerecht werden.

Regelmäßige ärztliche Visiten in Altenheimen sind unverzichtbar. Sie schenken Sicherheit, Menschlichkeit und können helfen, unnötige Krankenhausaufenthalte für unsere Omas und Opas zu vermeiden.

Momente wie diese erinnern mich daran, warum ich meinen Beruf liebe.

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